Der Weg zum Erfolg

Integrationskurse

Der Integrationskurs ist ein Angebot für neu Zugewanderte, die auf Dauer in Deutschland leben wollen und nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Er besteht aus einem Sprachkurs mit 600 Unterrichtsstunden und einem Orientierungskurs mit 30 Unterrichtsstunden.

Was lerne ich im Sprachkurs?

Sie lernen den Wortschatz für alle wichtigen Bereiche des täglichen Lebens und der Arbeitswelt. Dabei geht es zum Beispiel um Themen wie Einkaufen, öffentliche Verkehrsmittel, Kontakte mit Behörden, Wohnungssuche, Freizeitgestaltung mit Freunden und Nachbarn, Situationen im Alltag. Sie erfahren, wie man Briefe in deutscher Sprache schreibt, Formulare ausfüllt, telefoniert oder sich um eine Arbeitsstelle Teilnahme bewirbt. Sie üben den richtigen Umgang mit der deutschen Sprache.

Wer kann teilnehmen?

  • Neu zugewanderte Ausländerinnen und Ausländer
  • Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler
  • Bereits länger in Deutschland lebende Ausländer/innen sowie Unionsbürgerinnen und Unionsbürger

Was kostet die Teilnahme am Integrationskurs?

Die Bundesrepublik Deutschland trägt einen großen Teil der Kosten für die Integrationskurse. Sie selbst sind verpflichtet, sich mit einem Euro pro Unterrichtsstunde an den Kosten zu beteiligen. Für jedes Kursmodul mit 100 Unterrichtsstunden zahlen Sie vor Kursbeginn jeweils 100 Euro direkt an den Kursträger. Ein Kurs, einzelne Kursabschnitte oder der Abschlusstest können auf eigene Kosten wiederholt werden.

Unter bestimmten Voraussetzung können Sie von der Pflicht, sich an den Kosten zu beteiligen, befreit werden. Dies ist dann der Fall, wenn Sie Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt beziehen. Einen Antrag auf Befreiung vom Kostenbeitrag für den Integrationskurs können Sie an eine Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge richten, die es in jedem Bundesland gibt. Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler müssen keinen Kostenbeitrag leisten.

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